Lyria–Catharsis

61px70Oig5L__SS500Denkt man an Brasilien, fällt einem zuerst der Carneval in Rio, die Copa Cabana oder auch der Zuckerhut ein. Aber auch gepflegter Heavy Metal kommt aus diesem südamerikanischen Land, allen voran Sepultura oder Cavalera Conspiracy, aber auch Namen wie Andre Matos, Angra oder Almah fallen einem da ein. Aber die Entdeckungen von 2014 sind für mich ganz klar Tierramystica oder auch Lyria.

Gerade letztere stehen bereit, um mit ihrem Erstlingswerk “Catharsis” die Herzen der Metal-Fans in aller Welt zu erobern. Die Band um Frontfrau und Mezzosopran Aline Happ aus Rio de Janeiro haben hier ein Meisterwerk des melodischen Heavy Metal veröffentlicht. Das Album ist voll von Midtempo-Hymnen mit teilweise düsteren Texten. Hier wurden teilweise eigene Erlebnisse verarbeitet. Auftretende Probleme kann man jedoch durch Stärke überwinden. Großartige Gitarrenriffs, wunderschöne Melodien, zum Teil mit dezenten Keyboard-Teppichen unterlegt, Bei einigen Songs (z.B. “Insanity”) treibt der Double-Bass vehement voran. Und über allem thront die klare Stimme von Aline Happ! Kompositionen und Arrangements liegen irgendwo zwischen Evanescense, Delain oder auch Xandria, ohne diese Vorbilder zu kopieren.. Aus den Songs des Albums ragen für mich drei besonders heraus. Das ist zum einem “Jester”, ein sehr

Lyria–Jester (ofizielles Video)

melodischer Song mit leichten Pop-Anleihen. Hierzu gibt es auch ein aufwändig produziertes Musikvideo. Zum zweiten “What Do You Want From Me?”, ein ruhig startender Song mit balladesken Zügen, bei dem die Instrumentierung um eine Flöte erweitert wurde. Mein absoluter Favorit ist der Schlusssong dieses Albums “Craven”. Am Anfang nur akustische Gitarre und die wundervolle Stimme von Aline, in der zweiten Hälfte dann eine Powerballade zum Niederknien! Riesig! Dazu “singen” dann gegen Ende des Songs förmlich die Gitarren – ein wunderschöner Melodiebogen zum Abschluss und zur Krönung des Albums!

Ein Interview mit Frontelfe Aline Happ gibt es auf meinem Blog.

Erscheinungsdatum: 27.09.2014
Spielzeit: 41:10
Songs:

  • The True War
  • Revenge
  • Jester
  • The Phoenix Cry
  • Reflection
  • Insanity
  • The Phoenix Rebirth
  • Light and Darkness
  • What Do You Want from Me 
  • Craven

Ein Gedanke zu “Lyria–Catharsis

  1. Pingback: Interview with Aline Happ from Lyria | Rainers Blog

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