Majesty – Generation Steel (Review)

57_1Köpfhörer über die Ohren, Start-Button gedrückt. Was ist das? Ist das das falsche Album? Nein, es ist “Generation Steel”, das neue Album von Majesty. Die ersten 23 Sekunden des Openers “Hawks Will Fly” könnten auch von einem Album von Blind Guardian sein. Aber wo Majesty draufsteht ist auch Majesty drin. Beim ersten Hören vermisste ich jedoch die große Mitsing-Metal-Hymne. Nach mehreren Durchläufen kristallisieren sich dann zwei Kandidaten für die Nachfolge von “Keep it True” , “Thunder Rider” oder auch “Sword & Sorcery” heraus, der Opener “Hawks Will Fly”, mit dem bereits erwähnten Blind Guardian Intro sowie der Rausschmeißer “War Of Metal”, mit Manowar-Gedächtnis-Riffs. Und dazwischen? Trve Heavy Metal Hymnen vom Feinsten.

Der Titelsong “Generation Steel” startet mit Industrial-Anleihen und wird dann zu einem wahren Metal-Stampfer. Die ohoh-Vokalisen klingen zwar fast schon ein wenig kitschig, geben jedoch, gepaart mit dem einprägsamen Refrain, dem Song ein leichtes beschwingtes Feeling. Dagegen wird in “Circle Of Rage” das Tempo angezogen. Bratende leicht speedige Gitarren und Doublebass-Gewitter fordern hier zum Bangen auf, der richtige Song, um seine langen Haare, so man welche hat, kreisen zu lassen. Ein weiterer Anspieltipp ist “Children Of The Dark”. 13090425773_b49701a4f1_zDer Song startet mit einem Kinderchor, großartige Gitarrenriffs und treibender Doublebass sorgen dann für die nötige Härte, während Vokalisen auch hier wieder den Majesty-üblichen Bombastfaktor in den Song einbringen. Und im Mittelteil ist ein hervorragendes Gitarren-Solo zu hören, bevor Chorusse und erneute Vokalisen einsetzen. Mit “The Last Reward” gibt es auch eine geile Powerballade, riesig der Satzgesang im Refrain. Streckt Eure Hände in die Lüfte und lasst die Feuerzeuge leuchten. Ein kleines aber feines Gitarrensolo rundet den Song ab.

Eine knappe Stunde abwechslungsreicher Power Metal, epische Hymnen, Metal-Stampfer und eine Ballade zum Niederknien. Ganz im Stile der frühen Manowar. Trve Metal Herz, was willst Du mehr? Und mit jedem neuen Durchlauf des Albums macht das Zuhören mehr Spaß.

Label: Noiseart Records (Universal Music)

VÖ: 20.03.2015

Spieldauer: 54 min

Tracklist

  • Hawks Will Fly
  • Generation Steel
  • Circle OF Rage
  • Shout At The World
  • Damnation Hero
  • Children Of The Dark
  • The Last Reward
  • Knights Of The Empire
  • Rulers Of The World
  • War For Metal

Ein Gedanke zu “Majesty – Generation Steel (Review)

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