Artizan – The Furthest Reaches (Review)

cf320f_4906cec84fd14c3da250fd61e3b500d9_jpg_srb_p_718_733_75_22_0_50_1_20_0Artizan sind eine Melodic Power Metal Band aus Jacksonville (Florida), die im Jahre 2008 cf320f_a382187b3e2c415494bfb305db8af3f5_jpg_srb_p_688_687_75_22_0_50_1_20_0gegründet wurde. Mit “The Furthest Reaches” veröffentlicht der Fünfer das nunmehr dritte Album. Neben der Standard Edition wurde auch eine eine Limited Edition veröffentlicht. Diese enthält nicht nur einen Bonustrack, ihr wurde auch ein komplett anderes Cover-Artwork spendiert. Sammler konnten beide Versionen im Doppelpack erwerben.

The Furthest Reach”“ ist ein ambitioniertes Sci-Fi-Konzeptalbum, Nach einem Notruf sind Außerirdische auf dem Weg zur Erde. Im Gegensatz zu vielen anderen Konzept-Alben gibt es keine ausufernden Erzähl-Passagen, lediglich das Intro und zwei kurze Zwischenstücke dienen dazu, die Geschichte zu erzählen. Dazu gibt es dann 7 (auf der Limited Edition 8) Songs feinsten US Power Metal mit leicht progressiver Schlagseite.

Zunächst werden die Götter herbeigerufen – “Summon The Gods” ist ein richtiger Kracher, die Gitarren braten und das Schlagzeug treibt voran. Klasse Gitarrenmelodien und Super-Gesang. Tom Braden stellt unter Beweis, dass er zu denb esten Sängern gehört, die der Power-Metal zu bieten hat. Herrliche Melodie-Bögen gibt es auch in “Hopeful Eyes”. Der mehr als neun Minuten lange Titelsong “The Furthest Reach” ist ein wahres Mesisterstück.  Hier wird gezeigt, wie großangelegte epische Melodien klingen müssen, viel Bombast ohne jemals kitschig zu wirken.

Schwere und getragene Riffs  dominieren in “The Cleansing”, Hier ist auch Gastsänger Matt Barlow (ex-Iced Earth) zu hören. Die Wächter (The Keepers) sind wieder da und bringen die große Reingung – die Sanierung. Mit “The Wardens Of The New World” weicht die Düsternis, Optimismus macht sich breit. Die Melodieführung wird beschwingter. Dieser Song wird durch die klare Stimme von Sabrina Cruz (Seven Kingdoms) veredelt. Als Mother Earth singt sie “I will end the strife, I will bring new life!”. Wiederum ein epischer Song

In “Supernova” geht’s dann wieder so richtig zur Sache. Erneut stehen die Gitarren im Vordergrund und das Schlagzeug treibt den Song voran. “Into The Sun” legt dann noch einen Zahn zu. Das Gitarrenduo McConney/Staley zeigt erneut sein Können. Der Bonus-Track “Come Sail Away” ist die große Ballade des Albums. Minimalistisch, lediglich mit e-Piano unterlegter Gesang zu Beginn. Später kommen dann Keyboards und und die Gitarren dazu und lassen das Tempo etwas anziehen. Und auch hier sind dann wieder die Twin-Gitarren zu hören.

Nachdem ich mir dieses Album viele Male angehört habe, frage ich mich, wie konnte das Schaffen von Artizan so komplett an mir vorbeigehen. Erst durch eine kurze Notiz einer guten Freundin, der Sängerin Sabrina Cruz, auf Facebook bin ich auf Band und Album aufmerksam geworden. Da haben sich fünf perfekte Musiker gesucht und gefunden. Wunderschöne Melodien, dazu durchaus harte Riffs und Drummings. Dazu die Stimme eines Ausnahme-Sängers. Das ist ganz großes Kino!

Lineup:

Ty Tammeus – DrumSchlagzeugs
Tom Braden – Gesang
Shamus McConney – Gitarre
Jon Jennings – Bass
Bill Staley – Gitarre

Gastmusiker

Sabrina Cruz (Seven Kingdoms) – Gesang (als “Mother Earth”)
Matt Barlow (ex-Iced Earth) – Gesang (als “The Keepers”)

Label: PURE STEEL RECORDS/SOULFOOD

VÖ: 24.04.2015

Spieldauer: 48:46

Tracklist

  • Coming Of Age
  • Summon The Gods
  • Hopeful Eyes
  • The Furthest Reaches
  • The Cleansing
  • Wardens Of The New World
  • Heed The Warning
  • Supernova
  • Starchild
  • Into The Sun
  • Come Sail Awy

 

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