Jen Majura – Jen Majura (Review)

FolderMit Soloalben wurden wir in letzter Zeit überschüttet, mit guten und mit weniger guten: Tuomas Holopainen, Keith Richard, Veronica Freeman oder auch Slash, um nur einige zu nennen. Und nun kommt das selbstbetitelte Album von Jen Majura. Wer zum Teufel ist Jen Majura wird sich jetzt so mancher fragen. Ganz einfach, sie ist bekannt als Rhythmus-Gitarristin bei Knorkator sowie Bassistin bei Equilibrium.

Schon mit “And Then You Call” geht es so richtig los. Die Gitarre wummert aus dem Kopfhörer. Dazu die kraftvolle Stimme, die mich hin und wieder an Tamara Danz (R.I.P. 1996) erinnert, an anderen Stellen an eine Sängerin aus Hamburg (Jackie). 11836930_1079593868720021_3594654996798821597_nKnackigen Rock mit genialen Gitarrenriffs gibt es auch bei “You Kill My Appetite”. Und den Appetit killt sie am Ende tatsächlich, mit einem ehrlichen und von Herzen kommenden Rülpser. Obwohl, der könnte auch von Stumpen (Knorkator) sein, der hier seinen Gastauftritt hat. Zuvor gibt’s aber noch filigran gespielt Gitarrenmelodien auf die Ohren. In “Live In Hell” gibt es geniale Gitarren-Hooks und großartige Riffs zu hören.

“Expect the Unexpected” ist so ein richtiger Stampfer mit einem Killer-Gitarrensolo (Tobias Kersting von Orden Ogan). Ein weiterer Anspieltipp ist “Welcome Everybody”. Der Song klingt wie eine Verbeugung vor der kanadischen Sängerin Alanis Morissette. Nicht ganz so hart gesetzte Riffs, dafür wunderschöne Melodie-Bögen der Gitarren.

Industrial angehaucht ist dann “Ooh”. Die Gitarren braten vor sich hin. Gegen Ende gibt es dann noch ein Klasse-Gitarrensolo. Und zum Schluss gibt es mit “Jaded” einen richtig schönen Rock’n’Roller. Eingängige Gitarren-Melodien und ein Refrain, der zum Mitsingen animiert.

Das Debüt von Jen Majura ist ein äußerst gelungenes, abwechslungsreiches Album einer jungen aufstrebenden Musikerin. Fette Riffs werden unterlegt mit einigen Killer-Gitarrensoli. Dazu eine hervorragende gesangliche Leistung. Veredelt wird die Produktion durch den Auftritt vieler hochkarätiger Gastmusiker.

Lineup:

  • Jen Majura – Gesang, Rhythmus-Gitarren
  • Thomas Brucke – Schlagzeug
  • Tina Pfeiffer – Bass (außer Track 02, 03, 05)

Gäste

  • Dennis Hormes (spielt(e) u.a bei/mit Fettes Brot, Roachford, The Boss Hoss, Mark Medlock, Dirty Dietz) – Gitarren-Solo (01, 02, 05, 09, 10, 11)
  • Frank Itt (spielt(e) u.a. bei/für The Touch, Jennifer Rush, Errorhead)– Bass (02)
  • Gero “Stumpen” Ivers (Knorkator) – Gesang (02)
  • Jens-Ulrich Handreka (Bluenatics, diverse Blues und jazz-bands) – Bass (03, 05)
  • Tobias Kersting (Orden Ogan) – Gitarren-Solo (06)
  • Marco Wriedt (21Octayne) – Gitarren-Solo (07)
  • Manni Schmidt (ex-Rage, ex-Grave Digger) – Gitarren-Solo (08)
  • Klaus Marquardt (Violin Experience, live u.a. mit Jon Lord, Ian Paic, Fanta 4) – Violinen-Solo (12)

Label: Selbstvertrieb / CDBaby

VÖ: 11.05.2015

Spieldauer: 43:39

Titelliste:

  1. And Then You Call
  2. You Kill My Appetite
  3. Live In Hell
  4. Complaints
  5. Mr. Pity Ploy
  6. Expect the Unexpected
  7. Welcome Everybody
  8. Get Out
  9. Now You Miss Me
  10. Ooh
  11. Hide from The World
  12. Jaded 

4 Gedanken zu “Jen Majura – Jen Majura (Review)

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