Eleventh Hour – Memory Of A Lifetime Journey

English version will be published on Metal On Loud Magazine.

AlbumArt_{00000000-0000-0000-0000-000000000000}_LargeItalien ist eine Hochburg des symphonischen Metals. Eine Vielzahl hochkarätiger Bands hat ihre Heimat in dem südeuropäischen Land. Und die meisten Bands glänzen auch mit herausragenden Sängerinnen und Sängern. Und Eleventh Hour machen hier keine Ausnahme. Die 2014 von Gitarristen Aldo Turini gegründete Band veröffentlichte im Januar diesen Jahres ihr Debut-Album “Memory Of A Lifetime Journey”.

11TH_HOUR (2)Nach einem kurzen Intro startet “Sunshine’s Not Too Far” druckvoll mit treibendem Schlagzeug und den für viele italienische Bands typischen Keyboard-Teppichen, allerdings sind diese nicht ganz so dominant. Und Allessandro Del Vecchio, der u.a. bei Voodoo Circle die Keyboards spielt und gemeinsam mit David Readman für den Gesang sorgt, kann zeigen, was er für ein hervorragender Sänger ist. Die Songs sind zum Teil recht proggig angelegt, so findet  man z.B. in “All I Left Behind” diverse Melodie- und Rhythmus-Wechsel. Der Song bleibt dabei jedoch melodisch und wird von einem genialen Gitarrenpart abgerundet.

11TH_HOUR (1)Sehr soundtrackartig wirkt “Back to You”. Großartige Melodien, eine Powerballade par excellence. Augen zu und träumen! Bei der Piano-Ballade „Sleeping in My Dreams“ bekommt Alessandro Del Vecchio Unterstützung am Mikrophon. Susanna Carboni, die Ehefrau von Gitarrist Aldo Turini, veredelt den Song mit ihrer glockenklaren Sopran-Stimme! Bei “Requiem from a Prison” lassen es Eleventh Hour noch mal richtig krachen, treibender Double Bass und knallende Gitarren werden von Keyboards unterlegt. Mit “Here Alone” klingt das Album ruhig aus. Bei dieser von großartigen Streichern geprägten Ballade ist noch einmal der wunderschöne Sopran von Susanna Carboni zu hören.

11TH_HOUR (3)Mit “Memory Of A Lifetime Journey” ist den Italienern ein beeindruckendes Debut-Album gelungen. Die Songs erinnern zum Teil an großartige Film-Soundtracks und sind mit diversen Prog-Elementen angereichert. Trotz des extensiven Einsatzes von Keyboard und Streichern wirken die Arrangements nicht kitschig. Hier haben sich fünf hervorragende Musiker zusammengefunden und einfach ein schönes Melodic/Symphonic Metal Album produziert.

Lineup:

Alessandro Del Vecchio – Gesang
Aldo Turini – Gitarren
Alberto Sonzogni – Keyboards
Black Jin – Bass
Luca Mazzucconi – Schlagzeug

Gast: Susanna Carboni – Sopran-Gesang

Label: Bakerteam Records

VÖ: 20.01.2016

Spieldauer: 55:22

Titelliste:

  • Sunshine’s Not Too Far (Intro)
  • All I Left Behind
  • Jerusalem
  • Back to You
  • Sleeping in My Dreams
  • Long Road Home
  • Requiem from a Prison
  • Island in the Sun
  • After All We’ve Been Missing
  • Here Alone

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