Black Hawk – The End Of The World

Bewertung: 9/10

FolderBlack Hawk wurden 1981 in der Till-Eulenspiegel-Stadt Mölln vor den Toren Hamburgs gegründet. In den ersten Jahren produzierte die Band mehrere Demos. Es dauerte dann einige Jahre, bis 1989 mit “First Attack” ihr Debüt (als Mini-LP) erschien. Ab 2005 wurden dann fünf Alben veröffentlicht. Musikalisch orientieren sich Black Hawk am Heavy Metal der 80er Jahre und somit an Bands wie Judas Priest, Saxon oder auch Accept. Und genau dieser Sound wurde auch auf den aktuellen Silberling gepresst. Album Nummer sechs, “The End Of The World” wurde standesgemäß mit einer Release-Party in der kleinen Musik-Kneipe BaRRock in der Hamburger City Nord gefeiert.

Black HawkWenn mich bereits ein Album-Intro begeistert, dann hat die Band sicherlich vieles richtiggemacht. So geschehen, bei “Return Of The Dragon”. Black Hawk präsentieren hier bereits einen sehr guten kurzen Song. Hätte durchaus auch etwas länger als knapp zwei Minuten sein können. Bei “Streets Of Terror” legen die Hamburger dann aber richtig los, knallende Gitarrenriffs druckvolles Schlagzeug. Ein richtige Speed Metal Granate. Bei “Killing For Religion” beziehen die Musiker Stellung zu einem traurigen Thema (nicht nur) der Gegenwart. Wie oft wurden schon unter religiös verbrämten Schutzmantel Kriege angezettelt oder Menschen gequält und gar getötet.

Black HawkDer Titelsong “The End Of The World” ist mit seinen Manowar-Zitaten wohl der epischste Song des Album – für mich eines der Highlights. Ganz im Stile der Trve Metal Pioniere erschallen die Gitarren majestätisch aus den Boxen, das Schlagzeug sorgt für einen amtlichen Mid-Tempo Rhythmus und der Bass bringt den Subwoofer zum Schwingen. Ganz großes Kino. Aber gleich danach machen Black Hawk beim Speed Metal Kracher “Scream In The Night” keine Gefangenen. Nach eigenen Aussagen ist das der schnellste Song der Band-Geschichte. Schon bei den zu Beginn gesungenen Worten ist klar, “Dancing With My Demons” ist der legitime Nachfolger der grandiosen Ballade “Seven Years Of Pain”. Und das Sequel ist keinen Deut schlechter. Eine wunderschöne Power-Ballade zum Niederknien. Und den Abschluss bildet die Neueinspielung des Bandklassikers “Dragonride” (vom gleichnamigen Album von 2007).

Black Hawk wildern in diversen Metal Genres, wie Speed-, Thrash- oder auch Trve Metal. Diese Einflüsse kombinieren sie zu einem eigenständigen und authentischen Sound. Jedem einzelnen Song ist der Spaß anzuhören, den die Musiker haben. Und diesen präsentieren sie ihren Fans auch live. Songwriting und Arrangements sind hervorragend, die Musiker brillieren mit hohem technischem Können und großer Spielfreude, das Album ist modern und fett produziert. “The End Of The World” ist eine Sternstunde des Heavy Metal und für mich eine absolute Kaufempfehlung

Lineup:

Udo Bethke – Lead Vocals
Wolfgang Tewes – Guitars
Michael Wiekenberg – Bass
Matthias Meßfeldt – Drums

Label: Pure Steel Records

VÖ: 19. Mai 2017

Spielzeit: 46:46

Titelliste:

  • Return Of The Dragon (Intro)
  • Streets Of Terror
  • Killing For Religion
  • What A World
  • Ruler Of The Dark
  • The End Of The World
  • Scream In The Night
  • Legacy Of Rock
  • Just Like In Paradise
  • Dancing With My Demons
  • Dragonride´17

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